„Weil wir nicht sehen, was stattfindet“ Film über Blinde in der Erzdiözese München und Freising (AD)

Veröffentlicht am 04.05.2022
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„Blinde und sehbehinderte Menschen zu unterstützen in ihrem Glauben und in ihrem Leben“ – so beschreibt Gemeindereferentin Monika Hausmanninger-Förster ihre Aufgabe als Leiterin der Seelsorgestelle für blinde und sehbehinderte Menschen in der Erzdiözese München und Freising. Dort kann man hingehen, wenn man Rat und Unterstützung oder seelsorgliche Hilfe sucht. Regelmäßig gibt es auch einen festen Treff, das Bibelcafé, bei dem Menschen mit Sehbeeinträchtigung an einem Samstagnachmittag in München-Haidhausen zusammenkommen. Im Gespräch bei Kaffee und Kuchen bekommt man Tipps, kann Kontakte knüpfen, aber auch Abstand gewinnen zu einem manchmal beschwerlichen Alltag.

Der Film zeigt ein typisches Treffen, bei dem in der Regel auch ein Referent eingeladen ist: Dr. Aleksander Pavkovic, Sprachwissenschaftler und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Katholischen Blindenwerks e. V., sucht zusammen mit den Anwesenden zu ergründen: „Welche Teile des Gottesdienstes sind für uns ein bisschen rätselhaft, weil wir nicht sehen, was stattfindet?“. Im Anschluss an den informativen Teil feiert die Gruppe gemeinsam Gottesdienst in der Kirche St. Elisabeth mit dem Referenten, der im Zivilberuf Ständiger Diakon und selber blind ist.

Hinweis: Der Film ist mit einer Hörbeschreibung (Audiodeskription AD) versehen. Dabei übersetzt ein Sprecher seine Bildeindrücke in erklärende Sprache.

Weitere Infos und Termine finden Sie unter http://www.erzbistum-muenchen.de/behindertenseelsorge

Herzliche Einladung zum Besuch der Website und der Seelsorgestelle für blinde und sehbehinderte Menschen!